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BUND Rhein-Pfalz-Kreis

Gärtnern für die Natur

Wieder mehr Artenvielfalt in unseren Gärten und öffentlichen Grünanlagen.

Honigbiene auf Mohnblume "Honigbiene Maja" bei der Arbeit  (© AW)

Der BUND Rhein-Pfalz-Kreis setzt sich für naturnahe Gärten ein und fördert Projekte in öffentlichen Bereichen. Damit werden Bienen (sie stehen stellvertretend für alle Insekten) und viele andere Kleinlebewesen geschützt. Bereits in mehreren Orten des Rhein-Pfalz-Kreises initiierte der BUND Vorträge, die über bienenfreundliche Gärten informierten und hat diese auch 2020 wieder im Jahresprogramm. Wir unterstützen Initiativen wie z.B. das Projekt der Eh da Flächen in Altrip und wir legen selbst Hand an, wie z. B. bei der Begrünung öffentlicher Flächen am JugendKulturzentrum Limburgerhof (JUZ).

Inzwischen ist es in aller Munde: "Unsere Bienen werden weniger". Besonders in intensiv landwirtschaftlich genutzten Gegenden sind es vor allem die Imker, die Alarm schlagen. Sie sprechen von 50 % Verlusten. Von den Wildbienen wissen wir relativ wenig. Davon gibt es in Deutschland fast 700 Arten. Es sind gerade die Wildbienen, zu denen auch die Hummeln gehören, die für die Bestäubung von Blumen, Obst, Feldfrüchten, Büschen und Bäumen einen enormen Beitrag leisten. Mit einem weiteren Rückgang von Arten und Populationen wird neben dem ökologischen auch ein ökonomischer Schaden einhergehen, wenn die Landwirte weniger Ernte einfahren können. Insekten und andere Kleinlebewesen stehen am Anfang der Nahrungskette. Dies bedeutet, dass nicht nur ihr Rückgang, sondern auch eine Abnahme von Vögeln und Säugetieren zu erwarten ist.
Mit gewisser Sorge beobachten der BUND auch die zunehmende Umwandlung von grünen Gartenlandschaften in Steinwüsten. Vorgärten werden in Basalt- oder Kieselsteinensembles verwandelt, manchmal mit einer Thuja angegrünt.

 


Wie können wir Bienen helfen?

Bei allen Maßnahmen, die sie ergreifen ist es wichtig, dass diese vielfältig sind. Beispiel Nisthilfen: Einzelne Maßnahmen, wie zum Beispiel Insektenhotels aus Holz und Schilf, sind gut, helfen aber nicht allen Bienenarten. Denn es gibt Bienenarten, die brauchen Totholz, die anderen blanke Erde, die nächsten Steilwände, usw. Die gleiche Regel gilt für das Nahrungsangebot. Je vielfältiger, desto besser. Das heißt, lassen Sie in Ihrem Garten bunte Blumen und Vielfalt blühen und gestatten Sie der Natur ein paar unbearbeitete Ecken. Wir wollen immer Ordnung schaffen und vergessen dabei leider, dass wir dadurch die Natur in Unordnung bringen. Sähen Sie sich eine Wildbienenoase

Anregungen für einen bienenfreundlichen Garten finden sie rechts.

Wildbienen und Insekten im Rhein-Pfalz-Kreis zum Vergrößern anklicken

Anleitungen für bienenfreundliches Gärtnern

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