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Feldhamster in Not

Das Vorkommen des Feldhamsters ist heute auf wenige Regionen Deutschlands beschränkt. Der früher als „Ackerschädling“ gnadenlos verfolgte Nager ist eine der Arten, die gemäß der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie geschützt sind, weil ihr Bestand hochgradig bedroht ist. Noch in den 1970er Jahren war er in der Pfalz , auch im Rhein-Pfalz-Kreis, häufig anzutreffen. Seine Populationen sind eines der vielen Opfer einer industrialisierten Agrarwirtschaft.  

 

Dass die Kulturlandschaft noch mehr Aufgaben hat, wurde übersehen. Gut, dass sich hier in wenigen Jahrzehnten eine Umkehr des Denkens entwickelt hat, die heute Rücksicht auch auf die Belange des Naturschutzes nimmt.  

 

Trotzdem: Von den Anforderungen eines geeigneten Habitats für den Feldhamster sind unsere Anbauflächen weit entfernt. Deshalb kauft der BUND Grundstücke in der Feldflur und lässt sie „Hamsterverträglich“ bewirtschaften. Das Projektgebiet unserer Kreisgruppe ist südlich Speyer gelegen und das Leitprojekt einer Spendenaufrufaktion des BUND Bundesverbandes (siehe Abdruck des Aufrufs vom März 2009).

 

 



Aufruf des Bundesverbandes zum Thema Hamsterschutz



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