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Fleisch ist keine Privatsache! - Unser Konsum, die Folgen und alternatives Handeln

Mit dem Vortrag vom BUND, der in Kooperation der Fair Trade Steuerungsgruppe und der VHS Rhein Pfalz durchgeführt wurde, informierte Frau Alrun Schleiff von der Heinrich Böll Stiftung am 16. September 2015 über Ernährung und die Folgen für unser Klima. 


Essen ist ein elementares, aber auch individuelles Bedürfnis. Dabei werden häufig die Auswirkungen der Ernährungsweisen auf unsere Umwelt übersehen. Etwas 13 Prozent der Treibhausgase werden durch die Ernährung verursacht (UBA 2013). Als Klimakiller Nummer Eins steht das Fleisch ganz oben.


Wir essen in Deutschland 63 Kilo Fleisch pro Kopf im Jahr. (Fleischatlas 2014). Dadurch entstehen knapp 2 Tonnen CO2 im Jahr pro Person. Durch den Anbau von Futtermitteln entsteht ein enormer Flächenverbrauch, dies häufig in Südamerika. Dort wird für den Sojaanbau Regenwald abgeholzt und so stark mit Pflanzenschutzmitteln behandelt, dass diese Böden in den Folgejahren wüstes Ödland werden. Lebensräume werden zerstört und Millionen von Menschen verlieren ihre Nahrungs- und Existenzgrundlage. Somit ist der Fleischkonsum keine Privatsachen mehr, sondern eine soziale Verantwortung.


Hochwertige und nachhaltige Lebensmittel sind nicht nur die Grundlage für schmackhafte Mahlzeiten und soziale Gerechtigkeit, sondern auch eine Antwort auf die Herausforderungen des Klimaschutzes.


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