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TTIP und was kommt auf uns zu?

TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership), das transatlantisches Freihandelsabkommen


Nordamerika und die EU wollen ihre Handelsbeziehungen neu regeln und versprechen dadurch Wachstum und mehr Arbeitsplätze. Da die Zölle meist bereits ähnlich sind, geht es in erster Linie um Angleichung oder gegenseitige Anerkennung von Standards und Produkten. Wir als Verbraucher sind bei dem Thema TTIP häufig unsicher und haben Probleme, die Fülle der Informationen zu verstehen. Doch die Neuregelungen betreffen sehr viele unserer Lebensbereiche.

Am Beispiel unserer Nahrungsmittel stehen zur Diskussion:

Wie werden diese produziert? Welche Inhaltsstoffe sind erlaubt? Welche Pestizide oder Hormone im Fleisch werden eingesetzt? Weitere Fragen, die unser Leben direkt beteffen: Bleiben Wasser, ÖPNV, Gesundheitsversorgung, Bildung, Entsorgung in öffentlicher Hand?

Dies ist nur ein Auszug von möglichen Beeinflussungen durch TTIP.




Fünf Zentrale Kritikpunkte des BUND an TTIP/CETA

1. Gefahr der Absenkung von uns hart erkämpften Umwelt-, Gesundheits-, Arbeits- und Verbraucherschutzstandards

2.Einschränkung demokratischer Verfahren durch neu Regeln der Zusammenarbeit /

3.Einschränkung staatlicher Handlungsfähigkeit durch Investitionsschutzbestimmungen, insbesondere Investor-Staats-Klagen

4.Gefährdung von Dienstleistungsangeboten aus öffentlicher Hand (z.B. Wasservorsorgung und Kulturangeboten (zB. VHS, Theater)

5.Gefahren für Klimaschutz und Energiewende, Förderung umweltschädlichen Frackings


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