BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Rückzugsgebiet im Ackerland


Das streifenförmige Grundstück liegt zwischen zwei intensiv genutzten landwirtschaftlichen Flächen, das zahlreiche Obstbäume unterschiedlicher Sorten beinhaltet, darunter einige größere Walnussbäume. Dazwischen befindet sich ein wertvoller Totholzbestand, der zu erkennen lässt, dass er bereits von einigen Tieren als Unterschlupf angenommen wurde. Vom Vorbesitzer wurden teilweise Nist- und Schutzmöglichkeiten in Form von Benjeshecken angelegt, die für Kleinsäuger ideal sind. Wildkräuter und Obst, das bisher nicht geerntet wurde, dient vielen Tieren als wichtige Nahrungsquelle zwischen der ansonsten monotonen Vegetation. Die Baumreihe bereichert die Landschaft nicht nur in ökologischer Sicht, sondern auch das Landschaftsbild.

Durch den Geländeerwerb, der von der Stiftung Natur und Umwelt unterstützt wurde, wird verhindert, dass der bestehende Rückzugsstreifen zu Ackerland umgewandelt wird oder die bestehende Rückzugsstruktur durch Intensivierung des Obstanbaus mit Entfernung des Totholzbestandes vernichtet wird.

Der Erhalt dieser Ausgleichsfunktion, die mitten in der intensiven Landwirtschaft als ökologische Trittsteinfläche zu sehen ist, ist als Erfolg zu werten. Die Möglichkeiten für eine Biotopvernetzung sind aufrecht erhalten.

 

Hier ein Auszug aus dem Amtsblatt 2016:

Amtsblatt_Wildnis-2016.pdf


Wir danken der Stiftung für Natur und Umwelt für die finanzielle Unterstützung.




Quelle: Lanis Rlp

Quelle: http://rhein-pfalz.bund-rlp.de/og_neuhofen/projekte_pflegeaktivitaeten/rueckzugshabitat_im_ackerland/