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Die Fichte – Baum des Jahres 2017


Kein Baum wird so widersprüchlich diskutiert wie die Fichte. Für die Forstwirtschaft ist sie der sogenannte „Brotbaum“, der gute Erträge bringt und für die anderen ist er Symbol für Monokultur im Wald. Monokulturen werden seit einigen Jahren sehr kritisch gesehen, da sie meist den Stürmen und den Schädlingen nicht standhalten und zu Nährstoffverlusten und Versauerung des Bodens führen.

In Deutschland ist die Fichte von Natur aus nur in wenigen Gebieten heimisch. Sie wurde Ende des 18. Jahrhunderts auf ehemaligen Laubwaldbeständen angepflanzt, da es einen hohen Bedarf an Bau- und Brennholz gab. Heute ist die Fichte einer der am häufigsten vorkommenden Bäume in unseren Wäldern und wird neben Bau- und Möbelholz auch zur Papierherstellung verwendet.

Botanisch gehört die Fichte streng genommen zu der Familie der Kieferngewächsen. Sie kann bis zu 600 Jahre alt werden und dabei eine Höhe von 50 Metern erreichen. Dabei wächst sie kerzengerade zum Himmel. Wenn wir Tannenzapfen im Wald finden so müssten wir oft eigentlich von Fichtenzapfen sprechen. Diese wachsen an Ästen, die rundherum mit pieksenden Nadeln bedeckt sind nach unten und fallen im September zu Boden.

Der Klimawandel könnte der Fichte Probleme bereiten, da sie sich schlecht anpassen kann. Zwar braucht sie nur wenig Nährstoffe, kann aber durch die flache Wurzelung schlecht die immer häufig werdenden Niederschlagsschwankungen ausgleichen.



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