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2015 - Feldahorn


Es ist der kleine Bruder des Ahorn, denn durch seinen zierlichen Wuchs könnte man ihn mit einem Strauch verwechseln. Wegen seines holunderartigen Wachstums und seiner Verwendung in der Küche wird er auch Maßholder genannt. Er wird in der Regel 15 bis 20 Meter hoch und kann einen Stammumfang von 1 Meter erreichen.  An den Boden stellt er keine besonderen Ansprüche, nur saure Böden mag er nicht.  Der Feldahorn kann 150 bis 200 Jahre alt werden. Wegen seiner geringen Wuchshöhe ist er im Wald wenig anzutreffen.  Daher kommt auch der Namenszusatz „Feld“, der ihn als typischen Feld und Heckenbaum charakterisiert. Der Feldahorn ist daher auch ein beliebter Heckenbaum in unseren Gärten, der sehr gut einen Schnitt verträgt. Da der Baum gut mit dem Klimawandel zurechtkommt, wird er gerne in Städten zur Begrünung gepflanzt.

Früher wurden seine Blätter wie Sauerkraut zubereitet und gegessen. Auch als Viehfutter stand der Baum hoch im Kurs. Den Bienen spendet der Feldahorn von Anfang Mai bis Ende Juni neben Nektar auch süßen Honigtau.

Sein Holz ist meist schön rötlich-weiß bis weiß gemasert. Es handelt sich um ein festes, aber dennoch elastisches Holz, das bei der Trocknung wenig schwindet. Nach dem Hobeln erhält es einen seidigen, natürlichen Glanz und eignet sich daher als Drechsel, Schnitz- und Tischlerholz.

Die BUND-Ortsgruppe Neuhofen hat im Jahr 2000 auf dem Gelände der Rehbachschule einen Feldahorn gepflanzt. Dort wird in diesem Jahr ein weiteres Informationsschild als Erweiterung des Spazierweges “Baum des Jahres“ ergänzt.

 





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